Inselhopping Südsee Teil 1: Moorea

Inselhopping Südsee Teil 1: Moorea

Nach unserem kurzen Stopover in Auckland ging es endlich in die Südsee. Die Südsee ist ein absolutes Traumziel. Doch leider viel zu weit weg und dazu auch noch unverschämt teuer. Und ja, dagegen kann ich leider auch nichts einwenden. Es liegt nun mal am anderen Ende der Welt und wie es auf Inseln so üblich ist, muss schließlich alles Importiert werden. Nichts desto trotz kann man sich, auch als „Normalsterblicher“, diesen Traum erfüllen.

Der Flug von Auckland nach Tahiti war ein Klacks und die Vorfreude war unendlich groß. Vom Hafen in Tahiti ging es mit einer Fähre ca. 45 Minuten nach Moorea. Unsere erste Destination von insgesamt 3 Südseeinseln. Sie ist die kleinere Schwester von Tahiti und liegt in Sichtweite Tahitis, von der Westküste nur durch eine Meerenge von 17 Kilometern getrennt.

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Wir kamen also auf Moorea an, als es dunkel wurde. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich so aufgeregt war, endlich das blaue Wasser und die Overwater Bungalos zu sehen. Doch am nächsten Morgen war die Enttäuschung zu groß!

Kurze Info vorab! JA, Ich bearbeite alle meine Bilder für meinen Instagram Account, das ist kein Geheimnis! Es gibt kein einziges Bild, das nicht mit einem Filter oder mit Lightroom bearbeitet wurde. Aus diesem Grund ist mir das, was ich hier schreibe und zeigen kann umso wichtiger. Ich möchte euch die Realität zeigen! Denn die nächsten Tage erwartete uns das! JA, auch so kann die Südsee aussehen:

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Damit kann der See, bei mir um die Ecke super mithalten und für das brauche ich definitiv nicht einmal um die halbe Welt reisen.  Ich möchte dazu sagen, dieses Hotel hat 4,5 Sterne und wird mit 8,6 Fabelhaft ausgezeichnet. Wir waren sehr froh, dass wir uns in diesem Hotel für ein ganz normales Zimmer mit Gartenblick entschieden hatten.

Mein 1. Tipp an euch! Schaut euch, egal wie schön die Bilder online auch aussehen mögen, die Hotels auf Google Earth Satellitenansicht an und zoomt euch an die Hotels ran. Hier kann man einen sehr guten Einblick bekommen, ob euch türkisblaues Wasser oder eine grüne Brühe erwartet.

Wir machten uns und 4 Tage auf Moorea trotzdem schön, kamen zur Ruhe und da ich ungern nur alles schlecht heißen möchte, das Essen war wirklich der Hammer. Wir buchten alle Hotels in der Südsee mit Frühstück und versorgten Tagsüber mit Dingen aus dem Supermarkt. Abends gönnten wir uns das Dinner in den jeweiligen Hotelrestaurants. Wie schon oben geschrieben ist das Essen und Trinken wirklich sehr teuer. Wir sind keine Fischesser, somit fiel die Wahl meist immer auf Pizza, Pasta oder Burger. Wir kamen pro Essen zu zweit kaum unter 50,-€. Mein 2. Tipp an euch! Wenn Ihr mit 2 Mahlzeiten am Tag klarkommt, kommt man in den meisten Hotels, mit Frühstück trotzdem günstiger weg. Natürlich kommt es hier auch auf die Hotelkategorie an.

Ich möchte euch auf gar keinen Fall die Südsee schlecht reden. Für mich war es der schönste Urlaub, den ich bisher erleben durfte und dafür bin ich sehr dankbar. Jedoch war die Hotelauswahl, auf der Insel Moorea nicht ganz so günstig. Im Nachhinein ist man eben immer schlauer. Und wenn ich jetzt ein zweites Mal nach Moorea reisen würde, würde ich definitiv ein anders Hotel bevorzugen.

Mein 3. Tipp an euch! Wählt die Richtige Reisezeit. Natürlich ist die Reisezeit um Weihnachten und Silvester für viele günstig. Man kann die Urlaubstage splitten, ein Teil vom Alten und einen Teil vom Neuen Jahr Urlaub nehmen. Moorea ist zwar ein Ganzjahresreiseziel mit Durchschnittstemperaturen um die 28 – 30 Grad, jedoch regnete es bei uns täglich stundenlang. Regen um die 30 Grad hat auch was, jedoch hätte ich darauf auch verzichten können. Ich empfehle euch die Monate ab März, aber um ganz sicher zu gehen, sind die Monate von Juli bis September für dieses Reiseziel am besten.

Reality vs. Instagram:

Wenn ich ein zweites Mal in die Südsee reisen würde – und ja, ich hoffe es zutiefst – würde ich auch die Fluganreise ein bisschen anders planen. Mein 4. Tipp für euch! Es gibt Direktflüge ab Frankreich nach Tahiti. Die größte Insel Französisch-Polynesiens ist der Hauptausgangspunkt für die  Weiterreise auf die weiteren Inseln. Wenn ein vorab Stopover gewünscht ist, was ich persönlich empfehlen würde, würde ich die andere Richtung bevorzugen und über die USA anreisen. Das ist von den Flugstunden – wenn auch nur minimal – ein klein bisschen kürzer.

Wir hatten das große Glück noch 2 weitere Inseln zu sehen. Und was uns dort erwartete, konntet ihr ja schon auf Instagram sehen. Und ich sage nur soviel, hier wurden wirklich alle meine Erwartungen übertroffen. Aber dazu mehr in einem weiteren Blog Beitrag.

Wenn Ihr fragen haben solltet, schreibt mir gerne in die Kommentare oder schreibt mich  gerne auch direkt bei Instagram an, den ein oder anderen Tip konnte ich euch ja schon über IG DM geben. <3

Seid gespannt auf den wirklich schönen Teil unserer Südseereise.

xx

Eure Alice

 

 

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